Historie 

 

Namensgeber

Karl von Ibell wurde am 29. Oktober 1780 in Wehen im Taunus geboren. Er besuchte das Gymnasium in Idstein. Nach dem Abitur studierte er Jura in Göttingen.

 

1801

Juristisches Staatsexamen

1802

Eintritt in den nassauischen Staatsdienst 

Ab 1804 

Regierungsrat 

Wirkte an vielen wichtigen Reformgesetzen im Herzogtum Nassau mit. Z.B. verbesserte er
die Gerichtsordnung, dieEinrichtung zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit und den Bau
neuer Straßen. Das Medizinalwesen förderte er durch Verteilung der Ärzte aufs Land.
Die Gemeinden wurden zur Unterhaltung ihrer Armen verpflichtet. 

1814

Mitarbeit am Entwurf der neuen nassauischen Verfassung. Vorkämpfer der nassauischen
Simultanschule. Er war ein Befürworter der religiösen Toleranz und führte neben dem
bisher fast nur erteilten evangelischen Religionsunterricht katholische Unterweisung in
den Schulen ein. 

1815

Ernennung zum Staatspräsidenten

1817     

Gründung des Lehrerseminars in Idstein im Taunus. Im gleichen Jahr bekam er vom
Großherzog von Nassau ein Landgut in Unterliederbach geschenkt. 

1818

Entstehung einer landwirtschaftlichen Lehranstalt. Einführung der allgemeinen Schulpflicht
und der Freiheit des Unterrichts. Das Schulwesen in Nassau galt bald als vorbildlich.

1820-1828

Wohnhaft in Unterliederbach.

1821

Entlassung aus dem Staatsdienst 

1831

Einrichtung einer Sonntagsschule in Unterliederbach für schulentlassene Jugendliche
(ein Vorläufer der heutigen Berufsschule). 

06.10.1834

Todestag in Bad Homburg vor der Höhe. Beisetzung in der Dorfkirche. 

 


KARL-VON-IBELL-SCHULE 

1961 kamen im Stadtteil Unterliederbach zwei neue Schulen hinzu. Die alte Volksschule wurde unbenannt in Karl-von-Ibell-Schule. 
1973 zog sie in das heutige Gebäude an der Schmalkaldener Straße um. 
Seit 1997 ist die Karl-von-Ibell-Schule eine Grundschule (1. bis 4. Schuljahr). 
Durch einen Schüler-Malwettbewerb im Sommer 2011, wurde das heutige Schullogo gefunden.
Eine grüne Schlange mit bunten Mustern steht seither auf dem Schulhof und dient als beliebter Treffpunkt unserer Schülerinnen und Schüler.
Im Januar 2013 erhielt die Karl-von-Ibell-Schule das Zertifikat „Selbstständige Schule“ (SES).